FriedensFestival, Sandbostel, 26. Mai, 16.00 - 21.00 Uhr

Nachricht Sandbostel, 15. Mai 2024

FRIEDEN „AUF LAUT“ STELLEN

Zum zweiten Mal nach 2023 findet in Sandbostel am Sonntag, 26. Mai ein Friedens-Festival statt. Neun Bands und Singer-Songwriter aus der Region und darüber hinaus treten auf und werden Frieden und Demokratie „auf laut“ stellen. 

Veranstaltungsort ist das Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Auf zwei Bühnen wird gespielt: in der Lagerkirche Sandbostel und in der historischen Lagerküche. Zwischen den beiden Bühnenorten gibt es Platz für Begegnungen und Gespräche sowie kulinarische Angebote aus der Region. Das Line-Up verspricht verschiedene Stile für ein generationsübergreifendes Publikum, eigene Texte, authentische Musik, laute und leise Töne und die alte John-Lennon-Botschaft: „Give peace a chance!“. Anlass des Festivals ist in diesem Jahr u.a. der 75. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und somit auch das Hervorheben von Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Veranstaltet wird das Friedens-Festival von der kirchlichen Friedens- und Gedenkstättenarbeit im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven sowie den Kirchengemeinden Bevern, Selsingen und Gnarrenburg in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Lager Sandbostel und André Wollenbergs Firma AW Veranstaltungsservice. 

„Wir nutzen die Kultur als Brücke, um Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Hintergründen anzusprechen und ihnen an einem besonderen Ort Räume der Begegnung, des Austausches und des Netzwerkens zu bieten“, so Kristian Goletz, Pastor in Bevern. „In einer Zeit, die viele Menschen verängstigt und irritiert, liegt der Nutzen einer solchen Veranstaltung wie dem FriedensFestival darin, Menschen Orientierung und Haltung anzubieten, Impulse zu schaffen, um differenzierter und wachsamer innerhalb der Zivilgesellschaft zu agieren. Und die Motivation und Ausrichtung des Grundgesetzes zu schützen und umzusetzen. Dieser historische Ort mahnt zur mehr Menschenwürde“, ergänzt Michael Freitag-Parey, Diakon und Friedenspädagoge der Gedenkstätte.

„Ein Festival mit unterschiedlichen Musikstilen, kulinarischen Angeboten und Getränken an einem historischen Ort, einem Gedenkort, ist ein nicht ganz einfacher Spagat. Im vergangenen Jahr ist uns dieser Spagat jedoch gelungen und hat uns ermutigt, dieses besondere Festival erneut anzubieten“, sagt Markus Stamme, Pastor in Selsingen. „Im vergangenen Jahr kamen über 400 Menschen zum ersten FriedensFestival nach Sandbostel.“  Viele seien dabei zum ersten Mal in der Gedenkstätte gewesen, so die Veranstalter.  „Wir wollen Menschen zusammenbringen und Resonanzräume schaffen. Und freuen uns auf viele Gäste“, unterstreicht Sarina Alpers, Diakonin in Selsingen.

Weitere Informationen zum FriedensFestival unter: www.stiftung-lager-sandbostel.de

Sonja Domröse, Pressesprecherin Sprengel Stade